Einleitung
Viele Menschen fragen uns immer wieder dieselben Fragen, welche sich um häusliche Maßnahmem bei gesundheitlichen Unpässlichkeiten und deren möglicher Vorbeugung im Sinne der Naturheilkunde drehten. Und immer wieder kamen von unserer Seite dieselben Antworten.
Irgendwann war klar - hier musste sich was ändern. Schließlich machte meine Frau den Vorschlag, ein kleines Büchlein zu schreiben, in dem wir dem Ratsuchenden unsere Erfahrungen und Erkenntnisse aus fast vier Jahrzehnten vorlegen. So haben wir - auch um uns selbst zu entlasten - alles, was wir für wichtig und gut halten, in Kurzform zusammengefasst, und hoffen sehr, dass Sie daraus Nutzen ziehen können.
Weder können noch wollen wir damit den Arzt oder Heilpraktiker ersetzen, der sich mit Ihrer Situation oder der eines Familienmitgliedes direkt befasst. Dennoch gibt es aber vieles, was jeder mündige und eigenverantwortliche Bürger selbst tun kann, wenn er dies wünscht.
Bedenken Sie dabei, dass die Naturheilkunde oft die Dinge aus einem anderen Blickwinkel sieht, als die heute übliche Schulmedizin. Sie versucht, den uralten Gesetzmäßigkeiten der Natur zu lauschen und diese in ihren eigenen Heilbestrebungen zu unterstützen. Das dauert zwar manchmal länger und kann sogar zu so genannten "Erstverschlimmerungen" führen. Es hat aber den großen Vorteil, dass nicht störend in natürliche Abläufe eingegriffen wird, von denen wir oft noch viel zu wenig wissen.
Wenn notwendig, haben wir auch nicht gezögert, den direkten Weg zum Behandler anzuraten.
Für den Interessierten werden im zweiten Teil des Buches die wichtigsten "alternativen" Diagnose- und Behandlungsweisen vorgestellt, mit denen in der Naturheilkunde gearbeitet wird. Besser ist wohl, von komplementär statt von alternativ zu sprechen, denn beide Vorgehensweisen zusammen - die klinisch-ärztliche auf der einen und die naturheilkundliche auf der anderen Seite - können sich oft auch sehr gut ergänzen.