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Folsäure + B12 a 800 µg; 200 Kaps. 11.95EUR

Info

Folsäure (auch altertümlich Vitamin M) gehört zu den B-Vitaminen und rangiert an Bedeutung gleich neben dem weitaus geläufigeren Vitamin C. Die verarbeitete Form nennt sich Folsäure, die "Urform" Folat oder Folacin. Bekannt wurde Folat erst mit der Entdeckung, dass ein Mangel bei Schwangeren zu Fehlbildungen (Spina bifida, Anencephalie) bei Neugeborenen führen kann. Diese Missbildungen sind für das Kind eine schwere Behinderung und können sogar tödlich sein. Sie treten bereits in den ersten Tagen oder Wochen der Schwangerschaft auf, also bevor eine Frau überhaupt weiß, dass sie in anderen Umständen ist. Die heute oftmals übliche Folsäure-Ergänzung bei Schwangeren ist Augenwischerei, weil sie zu spät kommt.

Daher rät der öffentliche Gesundheitsdienst der USA seit 1992 jeder Frau im gebärfähigen Alter täglich wenigstens 400 bis 600 µg Folsäure zu sich zu nehmen.

Weil die Regierung der Vereinigten Staaten sich nicht auf die Einsicht der amerikanischen Frauen verlassen wollte, wurden ab 1998 die Hersteller von Getreideprodukten dazu aufgefordert ihre Produkte dergestalt anzureichern, dass der Bürger 400 µg Folat täglich zu sich nimmt. Seit dieser Zeit sind die Missbildungen bei Kindern um 25% (ca. 4.000) zurückgegangen.

Inzwischen weiß man, dass Folat bzw. Folsäure weitaus mehr kann. 

Im Zusammenhang mit Schwangeren wurde ferner festgestellt, dass bei ausreichend Folsäure die Anzahl der Spontanaborte abnimmt und sich seltener Bluthochdruck entwickelt. Letzteres gilt nicht nur für schwangere Frauen. Es wird seit geraumer Zeit vermutet, dass erhöhte Homocysteinspiegel im Blut ein Risikofaktor für das Herz sind. Folsäure verwandelt, zusammen mit Vitamin B6 und B12, das Homocystein zu einer (harmlosen) Aminosäure um. Insbesondere ein Mangel an Folsäure kann zur Anreicherung des Homocysteins führen, die Blutgefäße schädigen und letztendlich zu einem Herzinfarkt führen. Die erhöhte Zufuhr von Folsäure soll laut einigen kleineren Studien sogar Blutgefäßfunktionen bei bereits vorhandenen Herzkrankheiten verbessern. Menschen, die besonders viel Folsäure zu sich nehmen, haben ein niedrigeres Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risiko als jene, die wenig Folsäure zu sich nehmen.

Folsäure ist für eine gesunde Zellteilung (Fruchtbarkeit, Nachkommen) wichtig. Es ist am Eiweißstoffwechsel, der Herstellung von Erbinformationen und an der Blutbildung beteiligt. Das scheint auch für Krebs zu gelten: Folsäure behindert offenbar gleichzeitig ungesunde Zellteilung. Es gibt ernst zu nehmende Hinweise darauf, dass eine hohe Folsäuren-Zufuhr das Risiko sowohl für Kolon-, Brust-, als auch Gebärmutterhalskrebs senkt. Es wäre plausibel, wenn dies auch für andere, noch nicht näher untersuchte Krebsarten gilt.

Obst, grüne Gemüse und Weizenkeimlinge sind an sich gute Quellen für Folsäure und bereits eine Tasse Bohnen sollte etwa 200 bis 300 µg Folsäure enthalten. Theoretisch jedenfalls, denn wie an anderer Stelle erwähnt (siehe unten) enthält unser Obst und Gemüse längst nicht mehr das, was ihm in Lehrbüchern unterstellt wird (immer kränker werdende Gesellschaft). Darüber hinaus übersteht Folsäure lange Erwärmung nicht unbeschadet. Vor allem bei Kantinenessern gilt es daher als Mangelsubstanz. Während Schwangerschaften, bei Einnahme der Antibabypille und bei Alkoholtrinkern ist der Bedarf erhöht. Im Zusammenhang mit Rauchen wurde ein ständiger Folsäuremangel entdeckt; eine Ergänzung wird den Rauchern neuerdings sehr ans Herz gelegt. Eine überraschende Entdeckung (Scientific Americam) ist, dass ultraviolette Strahlung, also Sonnenbaden, vor allem bei Hellhäutigen durch die Haut dringt und im Blut die Folsäure zerstört.

Folsäure wird daher schon länger therapeutisch eingesetzt bei z.B. Lebererkrankungen, Blutarmut, Alkoholismus.

Die meisten Nahrungsergänzungspräparate enthalten 400 µg Folsäure, also die Mindestdosierung. Die amerikanische Gesundheitsbehörde legte eine Obergrenze von 1.000 µg Folsäure pro Tag fest. Das liegt nicht etwa daran, dass höhere Dosierungen in irgend einer Form die Gesundheit beeinträchtigen, sondern weil höhere Zufuhren reiner Folsäure einen Mangel an Vitamin B6 oder Vitamin B12 verdecken könnten. Gute Folsäureergänzungs-Präparate werden daher gleichzeitig, rein vorsorglich, Vitamin B12 enthalten.

Zur Unbedenklichkeit von extrem hohen Dosierungen liefert Brody et.al. 1992 (Vitamin-Lexikon) ein paar Fakten. Dosierungen von 400.000 µg über 5 Monate hinweg oder 10.000 µg über 5 Jahre wurden ohne Nebenwirkungen vertragen.


Lebensmittel

Mitte 1996 untersuchte das Lebensmittellabor Karlsruhe zwei Lebensmittelkörbe mit Brokkoli, Bohnen, Fenchel, Kartoffeln, Möhren, Spinat, Äpfeln, Birnen, und Erdbeeren. Die Lebensmittel waren auf einem Gemüsemarkt und einer Gemüseabteilung im Supermarkt eingekauft worden. Man verglich die Nährstoffe mit denen aus einer ähnlichen Untersuchung der Firma Geigy aus dem Jahr 1985. In etwa 10 Jahren war der Gehalt an Nährstoffen in den untersuchten Sorten dramatisch gesunken. So enthielt z.B.:

·         Fenchel  - 68% Folsäure

·         Äpfel  - 80% Vitamin C

·         Bohnen  - 61% Vitamin B6

·         Kartoffeln  - 77% Calcium

·         Bananen  - 84% Folsäure

·         Erdbeeren  - 67% Vitamin C

·         und so weiter....................

Den Vitamin.- und und Mineralstoffgehalt unserer Lebensmittel vor 100 Jahren können wir nur noch erahnen. Wir brauchen uns also nicht zu wundern daß die Gesellschaft immer kränker wird, nehmen doch die lebenswichtigen Nährstoffe rapide ab. KRANKHEITEN ALLER ARTEN DURCH VITAMINMANGEL



 

Irreführung, Verhinderung von Überalterung oder Mord mit Vorsatz ?

Ich nehme den Begriff Skandal nicht so gerne in den Mund, denn was tatsächlich Sache ist, wäre mit dieser Formulierung noch gelobt!

 

Seit Jahr und Tag wiederholt die Presse gebetsmühlenhaft die ?Fakten? der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Danach soll der Mensch z.B. 30 bis 70 mcg Selen täglich zu sich nehmen. Das wäre an sich schon nicht ganz einfach, weil die meisten Gemüse wenig Selen enthalten. Nach den Angaben der DGE enthalten bspw. 100 g Radieschen / Weißkohl / Roggen 2 / 3 / 5 µg Selen. Die meisten Gemüse enthalten kaum bzw. keine nennenswerten Mengen an Selen.    So liegen laut EU-Nährwert-Tabelle für Sauerkraut, Pfifferlinge, Feldsalat, Fenchel usw. usf. nicht einmal bekannte Daten vor.

 

Sogar nach den ?Fakten? der DGE ist es praktisch kaum möglich mit Gemüse/Obst auf die ?empfohlene Dosierung? an Selen zu kommen. Wobei ich artig die ?Fakten? der DGE zu Grunde lege. Die ?Fakten? der DGE sind jedoch, wieder einmal, das Papier nicht wert, auf dem diese gedruckt wurden!

 

Ich habe bereits verschiedene Male bei der DGE angefragt, wie man zu der Aussage gekommen ist, daß z.B. 30 bis 70 µg Selen ausreichend seien. Wo sind die wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen zu dem Begriff ?aus-reichend?? Wo kann man ?Sättigungs-kurven? zu den Empfehlungen nach-lesen?

 

Man erhält nur ausweichende Antworten, aber keine ?Fakten?! 

Die neuere Vitaminforschung kann zwar auch nicht mit ?Sättigungskurven? dienen und man ist sich auch nicht einig, ob denn nun 200 µg oder 300 µg Selen genug sind. Aber man hat zumindest einwandfrei belegen können, daß es dem Menschen erheblich besser geht, wenn seine tägliche Dosierung  bei 200 µg Selen liegt. Laut verschiedenen Studien senkt sich z.B. die Krebsrate drastisch bei einer Selenzufuhr von 200 µg.

 

Nicht umsonst halten mehr und mehr Verbraucher die Angaben der DGE für eine fromme Mär und die modernere Empfehlung für weitaus reeller.

 

Und wie sieht es nun mit dem tatsächlichen Selengehalt in Gemüse und Obst aus? Prof. Dr. Chr. Wonneberger von der Fachhochschule Osnabrück, Fachbereich Agrarwissenschaft wurde eines Tages von der DGE gebeten einen Vortrag über den Nährstoffgehalt in deutschem Obst und Gemüse zu halten. Als seriöser Naturwissenschaftler tat er das Gleiche, was auch ich tue: Überprüfung der ?Fakten?. Woher kommen die Angaben  zum Nährstoffgehalt? Wie zuverlässig (wie wahr) sind diese Angaben?

Prof. Dr. Wonneberger kam zu der gleichen Feststellung wie ich auch: Die DGE macht keine eigene Untersuchungen. Sie beziehen ihre ?Fakten? aus zweiter, sogar aus dritter Hand ? und die ruhen auf einem mehr als fraglichen wissenschaftlichen Funda-ment.

 

Was soll man davon halten, daß z.B. in Sachen B-Komplex die DGE auf USA-Studien verweist, die etwa 50 Jahre alt sind und damals schlichtweg voraus-setzten, daß in einem amerikanischen Teller Suppe ?ausreichend? Vitamin B enthalten ist? Grotesk!

 

Die Fachhochschule Osnabrück entschloß sich daher eine eigene Untersuchung zu machen und konzentrierte sich auf Selen. Nach ?offizieller? Aussage ist Deutschland kein Selenmangelgebiet, die Feldfrüchte enthalten daher (angeblich) ?ausreichend? Selen. Wirklich?

 

In einer Diplomarbeit untersuchten N. Ehlers und C. Elsner die gängigsten Gemüsesorten deutscher Landwirte, mal aus konventionellem (konv), mal aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Das Ergebnis ist nieder-schmeternd und bestätigt ältere Studien von z.B. der Schwarzwaldklinik Obertal (1996).

 

100 g Radieschen enthalten laut DGE 2 µg Selen. Laut Studie der Fachhochschule Osnabrück, vorgelegt am 01.08.2001, enthalten 100 g Radieschen kbA 0,09 µg Selen. Radieschen aus konventionellem Anbau enthalten praktisch gar kein Selen!

 

Selengehalt (µg/100 g)

 

Gemüse

DGE

Studie

Radieschen kbA

2

0,09

Radieschen konv

1

Spuren

Wirsing kbA

1

0,16

Blumenkohl kbA

1

0,25

Blumenkohl konv

1

Spuren

Kohlrabi kbA

1

Spuren

Brokkoli kbA

1

0,82

Brokkoli konv

1

Spuren

Gurke kbA

1

0,77

Gurke konv

1

Spuren

Möhren kbA

1

Spuren

Möhren konv

1

0,36

 

Die Unverfrorenheit, mit der offizielle Stellen falsche Daten veröffentlichen und wiederholen kann als Mord mit Vorsatz bezeichnet werden, da andauernder hoher Selenmangel zu Krebs und damit zu frühem Tod führen kann. Deutschland ist  Selen ? Mangelgebiet !

Dieses Produkt haben wir am Sonntag, 02. März 2008 in unseren Katalog aufgenommen.
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