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Super Selen (4 Bindungsarten) a 200 µg, 120 Kapseln 18.00EUR

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GOLLERs JUNGBRUNNEN  Super Selen
Zusammensetzung je Kapsel:
Selen (Methylselenocystein)............................75 µg
Selen (Sodium Selenat)...................................50 µg
Selen (Selen meth. Nutri 21).............................50 µg
Selen (Selenodiglutat)......................................25 µg
Vitamin E (D-alpha-tocopherol Suc.)..................30 I.E.

Selen
Es ist etwa 70 Jahre her, da galt das Element nur als hochtoxisch. Erst seit 1957 wird es als essentielles Spurenelement gesehen und seit etwa 1964 wurden ihm sogar antikanzerogene Eigenschaften zugesprochen.

Das Spurenelement Selen spielt gewissermaßen eine Schlüsselrolle bei Entgiftungsprozessen und gilt in unseren Breiten als Mangelelement. Biochemiker haben inzwischen 14 Selenocysteinhaltige Proteine identifiziert, die antioxidative Eigenschaften haben. Selen wird mit der erstaunlich hohen Absorbtionsrate von 95 Prozent im oberen Dünndarm aufgenommen und hauptsächlich in der Muskulatur gespeichert.

Laut WHO sind bis zu 200 Mikrogramm (µg) Selen pro Tag angebracht; in Dänemark empfiehlt man 125 Mikrogramm. Moderne Vitaminforscher gehen vor allem im Zusammenhang mit Umweltvergiftungen höher. Das durchschnittliche ?Nahrungspaket eines Engländers enthält 43 Mikrogramm Selen. Nordeuropa zählt mit durchschnittlich 45 Mikrogramm errechneter Selenaufnahme pro Person zu den Selenarmen Gebieten. Die tatsächliche Selenaufnahme liegt sogar nur bei etwa 10 bis 15 Mikrogramm. Zum Vergleich: Nordgrönland 1280 Mikrogramm, Venezuela 300 Mikrogramm, Japan 400 Mikrogramm, Thailand 125 Mikrogramm, USA 200 Mikrogramm.

Als wirksamste Form gelten L-Selenomethionin, Sodium Selenat, Selonodiglutathion. Derzeitige Empfehlungen schwanken um die 200 Mikrogramm täglich. Es gibt zu der Wirksamkeit von Selen mehrere bemerkenswerte Studien. Bereits vor Jahren zeigte eine im Journale of the American Medical Association (JAMA) veröffentlichte Untersuchung, dass die tägliche Zufuhr von 200 Mikrogramm Selen bestimmte Krebsrisiken (in diesem Fall wurden Prostata-, Kolon- und Lungenkrebs untersucht) um 45 bis 63 Prozent verringerte. In einer anderen Studie, publiziert in Journal of the National Cancer Institute, wurde der Selenspiegel von 30.000 Männern untersucht: jene, die täglich etwa 160 Mikrogramm Selen zu sich nahmen, hatten ein um 65 Prozent verringertes Risiko Prostatakrebs zu bekommen. Verglichen wurden allerdings nicht mit dem Normalbürger (der wahrscheinlich nur 10 bis 15 Mikrogramm Selen täglich zu sich nimmt), sondern mit jenen Männern, die etwa 80 Mikrogramm Selen täglich zu sich nahmen.

Andere Studien bestätigen, dass Selen das Lungenkrebsrisiko senkt. Es gibt Beweise dafür, dass Menschen, die in Regionen mit hohen Selengehalt im Boden leben, weniger Lungenkrebs Brustkrebs und Krebs des Ver-dauungstraktes haben. Eine chinesische Studie fand heraus, dass die Nahrungsanreicherung mit Selen das Risiko für Lungenkrebs verringert. Die NPC-Studien (National Prevention of Cancer) unter Prof. Clark stellte fest, dass 200 Mikrogramm Selen täglich die Krebsrate um 34 Prozent und die Zahl der Krebstoten gar um erstaunliche 50 Prozent senkten.

Insgesamt ein beeindruckendes und sehr handfestes Plädoyer für Selen.

Es ist in diesem Zusammenhang bemerkenswert, dass Nährstoffgegner auch dem Selen jedwede Anti-Krebs-Wirkung absprechen, obwohl die Krebs hemmende Wirkung zur schulmedizinischen Weisheit gehört: ?Gegenüber früherer Ansicht stehen heute neue Befunde über eine Anticancerogene und antimutagene Wirkung von Selen? ? das ist ein (sinngemäßes) Zitat aus einem Biochemie-Standardwerk der Schulmediziner (Lexikon der Biochemie und Molekularbiologie, Herder, 1995). ?Aufgrund seiner vielfältigen Schutzfunktionen wird Selen auch eine bremsende Wirkung beim Alterungsprozess zugesprochen? ist ebenfalls ein Zitat aus einem über 15 Jahre alten kleinen Standardnachschlagebüchlein, dass sich offizieller Quellen bedient hat, wie dem Bundeslebensmittelschlüssel oder SOUCI, der vor allem von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, DGE, als die Quelle schlechthin gilt (GU-Kompass Mineralstoffe). Die Herrschaften, die so überaus gerne mit den Erkenntnissen der konventionellem Schulmedizin argumentieren, haben entweder ihre Hausaufgaben nie gemacht oder dienen einer anderen Sache, als der vorgegebenen.

Hinweis: Vitamin C reduziert angeblich die Verfügbarkeit von Selen, es sollte daher 1 Stunde vor oder 20 Minuten nach Selenzufuhr möglichst nicht eingenommen werden. Allerdings sollte man bei diesen und ähnlichen Hinweisen zur Optimierung der Bioverfügbarkeit die Kirche im Dorf lassen, denn, dass die eine Substanz die andere verdrängen kann, ist nichts ungewöhnliches, und es lohnt sich im Normalfall nicht, darauf Rücksicht zu nehmen. Denn andererseits ist bekannt, dass MikroNährStoffe vor allem im Verbund besonders effektiv sind, und auch in den klinischen Studien werden durchaus Kombinationen aus Selen, Vitamin C, Betakarotten usw. verwendet.

Bei den Betrachtungen zur Höchstdosis kursieren die widersprüchlichen Angaben. Angeblich können ab 400 Mikrogramm Selen pro Tag bereits Vergiftungserscheinungen auftreten. Danach müssten die Japaner (400 Mikrogramm pro Tag) in ständiger Lebensgefahr leben und die Nordgrönländer (1280 Mikrogramm pro Tag) eigentlich ausgerottet sein. Mal kann es ab 400 Mikrogramm, mal ab 3200 Mikrogramm zu Intoxikationen führen; ein anderes Mal hat eine Frau auch die Einnahme von 2.400.000 Mikrogramm überlebt. Es ist schon erstaunlich wie wenig wirklich eindeutige Fakten vorliegen, aber für solche Fälle haben wir schließlich Politiker und den Journalismus: die wissen dann alles besser. Die Symptome einer Überdosierung sind jedenfalls deutlich: Knoblauchartiger Atem, Haarausfall, Durchfall und Verlust der Fingernägel (wer hierauf nicht reagiert, riskiert Neuropathie, Herzinsuffizienz und Leberzirrhose).

Laut einer Untersuchung (8/2001, Diplomarbeit Ehlers/Elsner, Prof. Dr. Wonneberger) der Fachhochschule Osnabrück enthalten die gängigen einheimischen Gemüsesorten kaum noch Selen. Bei Radieschen, Blumenkohl, Kohlrabi, Brokkoli, und anderen waren nur noch Spuren von Selen nachweisbar. Bei den Gemüsen des kontrolliert biologischem Anbaus (kbA) waren die Selenwerte nur geringfügig besser. So enthielt zum Beispiel Radieschen, Blumenkohl, Brokkoli aus kbA lediglich 0,09 bzw. 0,25 bzw. 0,82 Mikrogramm Selen pro 100 Gramm. Wie man damit eine ?ausreichende, Zufuhr (200 µg Selen/ Tag) über die Nahrung bewerkstelligen sollen, bleibt vermutlich auf immer ein Mysterium der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Lebensmittel

Mitte 1996 untersuchte das Lebensmittellabor Karlsruhe zwei Lebensmittelkörbe mit Brokkoli, Bohnen, Fenchel, Kartoffeln, Möhren, Spinat, Äpfeln, Birnen, und Erdbeeren. Die Lebensmittel waren auf einem Gemüsemarkt und einer Gemüseabteilung im Supermarkt eingekauft worden. Man verglich die Nährstoffe mit denen aus einer ähnlichen Untersuchung der Firma Geigy aus dem Jahr 1985. In etwa 10 Jahren war der Gehalt an Nährstoffen in den untersuchten Sorten dramatisch gesunken. So enthielt z.B.:

·         Fenchel  - 68% Folsäure

·         Äpfel  - 80% Vitamin C

·         Bohnen  - 61% Vitamin B6

·         Kartoffeln  - 77% Calcium

·         Bananen  - 84% Folsäure

·         Erdbeeren  - 67% Vitamin C

·         und so weiter....................

Den Vitamin.- und und Mineralstoffgehalt unserer Lebensmittel vor 100 Jahren können wir nur noch erahnen. Wir brauchen uns also nicht zu wundern daß die Gesellschaft immer kränker wird, nehmen doch die lebenswichtigen Nährstoffe rapide ab. KRANKHEITEN ALLER ARTEN DURCH VITAMINMANGEL


Irreführung der Bevölkerung, Verhinderung von Überalterung oder Mord mit Vorsatz ?

Ich nehme den Begriff Skandal nicht so gerne in den Mund, denn was tat-sächlich Sache ist, wäre mit dieser Formulierung noch gelobt!

 

Seit Jahr und Tag wiederholt die Presse gebetsmühlenhaft die ?Fakten? der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Danach soll der Mensch z.B. 30 bis 70 mcg Selen täglich zu sich nehmen. Das wäre an sich schon nicht ganz einfach, weil die meisten Gemüse wenig Selen enthalten. Nach den Angaben der DGE enthalten bspw. 100 g Radieschen / Weißkohl / Roggen 2 / 3 / 5 µg Selen. Die meisten Gemüse enthalten kaum bzw. keine nennenswerten Mengen an Selen. So liegen laut EU-Nährwert-Tabelle für Sauerkraut, Pfifferlinge, Feldsalat, Fenchel usw. usf. nicht einmal bekannte Daten vor.

 

Sogar nach den ?Fakten? der DGE ist es praktisch kaum möglich mit Gemüse/Obst auf die ?empfohlene Dosierung? an Selen zu kommen. Wobei ich artig die ?Fakten? der DGE zu Grunde lege. Die ?Fakten? der DGE sind jedoch, wieder einmal, das Papier nicht wert, auf dem diese gedruckt wurden!

 

Ich habe bereits verschiedene Male bei der DGE angefragt, wie man zu der Aussage gekommen ist, daß z.B. 30 bis 70 µg Selen ausreichend seien. Wo sind die wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen zu dem Begriff ?ausreichend?? Wo kann man ?Sättigungskurven? zu den Empfehlungen nachlesen?

 

Man erhält nur ausweichende Antworten, aber keine ?Fakten?! 

Die neuere Vitaminforschung kann zwar auch nicht mit ?Sättigungskurven? dienen und man ist sich auch nicht einig, ob denn nun 200 µg oder 300 µg Selen genug sind. Aber man hat zumindest einwandfrei belegen können, daß es dem Menschen erheblich besser geht, wenn seine tägliche Dosierung  bei 200 µg Selen liegt. Laut verschiedenen Studien senkt sich z.B. die Krebsrate drastisch bei einer Selenzufuhr von 200 µg.

 

Nicht umsonst halten mehr und mehr Verbraucher die Angaben der DGE für eine fromme Mär und die modernere Empfehlung für weitaus reeller.

 

Und wie sieht es nun mit dem tatsächlichen Selengehalt in Gemüse und Obst aus? Prof. Dr. Chr. Wonneberger von der Fachhochschule Osnabrück, Fachbereich Agrarwissenschaft wurde eines Tages von der DGE gebeten einen Vortrag über den Nährstoffgehalt in deutschem Obst und Gemüse zu halten. Als seriöser Naturwissenschaftler tat er das Gleiche, was auch ich tue: Überprüfung der ?Fakten?. Woher kommen die Angaben  zum Nährstoffgehalt? Wie zuverlässig (wie wahr) sind diese Angaben?

Prof. Dr. Wonneberger kam zu der gleichen Feststellung wie ich auch: Die DGE macht keine eigene Untersuchungen. Sie beziehen ihre ?Fakten? aus zweiter, sogar aus dritter Hand ? und die ruhen auf einem mehr als fraglichen wissenschaftlichen Fundament.

 

Was soll man davon halten, daß z.B. in Sachen B-Komplex die DGE auf USA-Studien verweist, die etwa 50 Jahre alt sind und damals schlichtweg voraussetzten, daß in einem amerikanischen Teller Suppe ?ausreichend? Vitamin B enthalten ist? Grotesk!

 

Die Fachhochschule Osnabrück entschloß sich daher eine eigene Untersuchung zu machen und konzentrierte sich auf Selen. Nach ?offizieller? Aussage ist Deutschland kein Selenmangelgebiet, die Feldfrüchte enthalten daher (angeblich) ?ausreichend? Selen. Wirklich?

 

In einer Diplomarbeit untersuchten N. Ehlers und C. Elsner die gängigsten Gemüsesorten deutscher Landwirte, mal aus konventionellem (konv), mal aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Das Ergebnis ist niederschmeternd und bestätigt ältere Studien von z.B. der Schwarzwaldklinik Obertal (1996).

 

100 g Radieschen enthalten laut DGE 2 µg Selen. Laut Studie der Fachhochschule Osnabrück, vorgelegt am 01.08.2001, enthalten 100 g Radieschen kbA 0,09 µg Selen. Radieschen aus konventionellem Anbau enthalten praktisch gar kein Selen!

 

Selengehalt (µg/100 g)

 

Gemüse

DGE

Studie

Radieschen kbA

2

0,09

Radieschen konv

1

Spuren

Wirsing kbA

1

0,16

Blumenkohl kbA

1

0,25

Blumenkohl konv

1

Spuren

Kohlrabi kbA

1

Spuren

Brokkoli kbA

1

0,82

Brokkoli konv

1

Spuren

Gurke kbA

1

0,77

Gurke konv

1

Spuren

Möhren kbA

1

Spuren

Möhren konv

1

0,36

 

Die Unverfrorenheit, mit der offizielle Stellen falsche Daten veröffentlichen und wiederholen kann als Mord mit Vorsatz bezeichnet werden, da andauernder hoher Selenmangel zu Krebs und damit zu frühem Tod führen kann. Deutschland ist  Selen ? Mangelgebiet !

Dieses Produkt haben wir am Montag, 23. Oktober 2006 in unseren Katalog aufgenommen.
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