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Info Deklaration von Saas Fee
zur Mangelvermeidung, Wellness, Wohlbefinden
Vitamin E Multi High (Provitas) Zusammensetzung je Kapsel: nat. Vitamin E d-alpha Tocopherol.......................................135,0 mg Beta-, Gamma-, Delta-Tocopherole......................................260,0 mg gemischte Tocotrienole..........................................................2,5 mg Selen-Methionin 0,2 mg = Selen..........................................200,0 µg Vegi-Kapsel...........................................................................96 mg Kapselgewicht......................................................................494 mg Gesamt Vitamin E Aktivität 650 I.E.
Irreführung, Verhinderung von Überalterung oder Mord mit Vorsatz ?
Ich nehme den Begriff Skandal nicht so gerne in den Mund, denn was tatsächlich Sache ist, wäre mit dieser Formulierung noch gelobt!
Seit Jahr und Tag wiederholt die Presse gebetsmühlenhaft die ?Fakten? der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Danach soll der Mensch z.B. 30 bis 70 mcg Selen täglich zu sich nehmen. Das wäre an sich schon nicht ganz einfach, weil die meisten Gemüse wenig Selen enthalten. Nach den Angaben der DGE enthalten bspw. 100 g Radieschen / Weißkohl / Roggen 2 / 3 / 5 µg Selen. Die meisten Gemüse enthalten kaum bzw. keine nennenswerten Mengen an Selen. So liegen laut EU-Nährwert-Tabelle für Sauerkraut, Pfifferlinge, Feldsalat, Fenchel usw. usf. nicht einmal bekannte Daten vor.
Sogar nach den ?Fakten? der DGE ist es praktisch kaum möglich mit Gemüse/Obst auf die ?empfohlene Dosierung? an Selen zu kommen. Wobei ich artig die ?Fakten? der DGE zu Grunde lege. Die ?Fakten? der DGE sind jedoch, wieder einmal, das Papier nicht wert, auf dem diese gedruckt wurden!
Ich habe bereits verschiedene Male bei der DGE angefragt, wie man zu der Aussage gekommen ist, daß z.B. 30 bis 70 µg Selen ausreichend seien. Wo sind die wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen zu dem Begriff ?aus-reichend?? Wo kann man ?Sättigungs-kurven? zu den Empfehlungen nach-lesen?
Man erhält nur ausweichende Antworten, aber keine ?Fakten?!
Die neuere Vitaminforschung kann zwar auch nicht mit ?Sättigungskurven? dienen und man ist sich auch nicht einig, ob denn nun 200 µg oder 300 µg Selen genug sind. Aber man hat zumindest einwandfrei belegen können, daß es dem Menschen erheblich besser geht, wenn seine tägliche Dosierung bei 200 µg Selen liegt. Laut verschiedenen Studien senkt sich z.B. die Krebsrate drastisch bei einer Selenzufuhr von 200 µg.
Nicht umsonst halten mehr und mehr Verbraucher die Angaben der DGE für eine fromme Mär und die modernere Empfehlung für weitaus reeller.
Und wie sieht es nun mit dem tatsächlichen Selengehalt in Gemüse und Obst aus? Prof. Dr. Chr. Wonneberger von der Fachhochschule Osnabrück, Fachbereich Agrarwissenschaft wurde eines Tages von der DGE gebeten einen Vortrag über den Nährstoffgehalt in deutschem Obst und Gemüse zu halten. Als seriöser Naturwissenschaftler tat er das Gleiche, was auch ich tue: Überprüfung der ?Fakten?. Woher kommen die Angaben zum Nährstoffgehalt? Wie zuverlässig (wie wahr) sind diese Angaben?
Prof. Dr. Wonneberger kam zu der gleichen Feststellung wie ich auch: Die DGE macht keine eigene Untersuchungen. Sie beziehen ihre ?Fakten? aus zweiter, sogar aus dritter Hand ? und die ruhen auf einem mehr als fraglichen wissenschaftlichen Funda-ment.
Was soll man davon halten, daß z.B. in Sachen B-Komplex die DGE auf USA-Studien verweist, die etwa 50 Jahre alt sind und damals schlichtweg voraus-setzten, daß in einem amerikanischen Teller Suppe ?ausreichend? Vitamin B enthalten ist? Grotesk!
Die Fachhochschule Osnabrück entschloß sich daher eine eigene Untersuchung zu machen und konzentrierte sich auf Selen. Nach ?offizieller? Aussage ist Deutschland kein Selenmangelgebiet, die Feldfrüchte enthalten daher (angeblich) ?ausreichend? Selen. Wirklich?
In einer Diplomarbeit untersuchten N. Ehlers und C. Elsner die gängigsten Gemüsesorten deutscher Landwirte, mal aus konventionellem (konv), mal aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Das Ergebnis ist nieder-schmeternd und bestätigt ältere Studien von z.B. der Schwarzwaldklinik Obertal (1996).
100 g Radieschen enthalten laut DGE 2 µg Selen. Laut Studie der Fachhochschule Osnabrück, vorgelegt am 01.08.2001, enthalten 100 g Radieschen kbA 0,09 µg Selen. Radieschen aus konventionellem Anbau enthalten praktisch gar kein Selen!
Selengehalt (µg/100 g)
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Gemüse |
DGE |
Studie |
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Radieschen kbA |
2 |
0,09 |
|
Radieschen konv |
1 |
Spuren |
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Wirsing kbA |
1 |
0,16 |
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Blumenkohl kbA |
1 |
0,25 |
|
Blumenkohl konv |
1 |
Spuren |
|
Kohlrabi kbA |
1 |
Spuren |
|
Brokkoli kbA |
1 |
0,82 |
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Brokkoli konv |
1 |
Spuren |
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Gurke kbA |
1 |
0,77 |
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Gurke konv |
1 |
Spuren |
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Möhren kbA |
1 |
Spuren |
|
Möhren konv |
1 |
0,36 |
Die Unverfrorenheit, mit der offizielle Stellen falsche Daten veröffentlichen und wiederholen kann als Mord mit Vorsatz bezeichnet werden, da andauernder hoher Selenmangel zu Krebs und damit zu frühem Tod führen kann. Deutschland ist Selen ? Mangelgebiet !
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